Susanne Linke

Foto: Bettina Stöss

Das künstlerische Schaffen von Susanne Linke spannt sich über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten. Aus der Fülle der entstandenen Arbeiten für große Ensembles wie auch kleinere Formate, insbesondere Soli und Duette, hat die Choreografin eine Auswahl getroffen, welche die unterschiedlichen Schaffensperioden dokumentiert und so einen Überblick ihrer schöpferischen Entwicklung ermöglicht. Der Großteil der Aufzeichnungen ist durch das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen sowie durch den kürzlich verstorbenen Filmemacher und Gründer von Numéridanse, Charles Picq entstanden. In Zusammenarbeit mit Heide-Marie Härtel und der Dramaturgin Waltraud Körver wurden die Ausschnitte angefertigt, die allgemein zugänglich sind. Die vollständigen Fassungen sind zur Sichtung in Archiven Bibliotheken und Bildungseinrichtungen bestimmt.
Zur Sammlung Susanne Linke

Nachlass Renate Schottelius

Renate Schottelius (geb. 1921 in Flensburg, gest. 27.9.1998 in Buenos Aires) war Tänzerin und Choreografin. 1936 musste sie Deutschland verlassen und kam nach Argentinien, wo sie maßgeblich an Aufbau und Rezeption des modernen Tanzes mitwirkte. Ihr Nachlass ging nach ihrem Tod an das Archiv des Teatro General San Martín.
Ausgehend von ihrer Recherche um Leben und Wirken von Renate Schottelius hat die argentinische Choreografin Paula Rosolen im Auftrag des DAT das Centro de documentación de teatro y danza besucht und mit Unterstützung des Archivleiters, Herrn Carlos Fos, über 5000 Dokumente digitalisiert. Nach der erforderlichen Bildbearbeitung und Beschreibung wird der gesamte Bestand auf dem DAT zugänglich sein. Damit ist ein erster, bedeutender Schritt getan, um das Thema Exil und Emigration präsent zu machen und die internationale Wirkung des deutschen Tanzes darzustellen.
Wir danken dem Generalsekretär des Complejo Teatral de Buenos Aires, Herrn Alberto Ligaluppi, dem Leiter des Archivs, Herrn Prof. Dr. Carlos Fos, sowie Herrn Juan Manuel Morales Fiebelkorn für die weitreichende Unterstützung.
Zur Sammlung Rosolen, Zur Sammlung Schottelius

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Tanzfabrik Berlin

Die Tanzfabrik Berlin war bei ihrer Gründung 1978 die erste Einrichtung für eine unabhängige künstlerische Praxis im Bereich Tanz. Das Gründungskollektiv, bestehend aus Dieter Heitkamp, Christine Villerbo, Reinhardt Krätzig, Sabine Lemke, Antja Kennedy, Jacalyn Carley, Sygun Schenck und Claudia Feest etablierte Kursprogramme, choreographische Arbeitszusammenhänge und wirkte maßgeblich mit an der Entstehung einer „freien Szene“. 2012 übergab die Tanzfabrik ihr historisches Archiv dem Archiv Darstellende Kunst der Akademie der Künste. Die zwölf für die Veröffentlichung vorgesehenen Stücke, die in diesen Wochen nach und nach online gestellt werden, geben einen Überblick der frühen Arbeitsphase, die noch weitgehend kollektiv geprägt war und eine lockere Gruppe von Tänzern, Choreografen und bildenden Künstlern zu einer Vielzahl innovativer Produktionen zusammenführte.
Zur Sammlung Tanzfabrik

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Verbund Deutscher Tanzarchive (VDT)

Insgesamt beherbergen die Institutionen des VDT über eine Million Objekte, darunter audiovisuelle Dokumente wie Aufführungsaufzeichnungen auf Film- und Videomaterial ebenso wie Fotografien, Korrespondenzen, Grafiken, Arbeitsnotizen, choreografische Notationen, Druckschriften, Pressesammlungen, Notendrucke, Kostüme und Requisiten. Dieses kulturelle Erbe gemeinsam deutlicher in der Öffentlichkeit zu präsentieren, war ein Hauptmotiv des Zusammenschlusses; es online recherchierbar und für die Bildung, Ausbildung und Wissenschaft nachhaltig zugänglich zu machen ein langfristiger Wunsch, der in den kommenden Jahren Wirklichkeit werden soll.
 
Zum VDT gehören die folgenden Institutionen:

– Archiv der Akademie der Künste

– Deutsches Tanzarchiv Köln
– 
Deutsches Tanzfilminstitut Bremen

– Mime Centrum Berlin

   Arbeits-, Informations- und Dokumentationszentrum für Tanz und Theater

– Tanzarchiv Leipzig e.V.

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Kulturelles Erbe Tanz

Der von der Kulturstiftung des Bundes initiierte TANZFONDS fördert künstlerische Projekte zum Kulturerbe Tanz. Die geförderten Projekte beschäftigen sich mit herausragenden Werken, Protagonisten, Themen und Zeiträumen der Tanzgeschichte des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Die Formate der künstlerischen Vorhaben reichen von Tanzproduktionen, Rekonstruktionen und Neuinterpretationen zu Lecture Performances, Ausstellungen, Installationen, Film- oder Online-Projekten. Die von TANZFONDS geförderten Projekte werden mit Künstlerinterviews, Expertengesprächen, Einblicken in die Projektentwicklung und Aufzeichnungen filmisch dokumentiert und werden auf der TANZFONDS Website und, in begleitende Themendossiers eingebettet, auch auf dem Digitalen Atlas Tanz öffentlich zugänglich gemacht.
www.tanzfonds.de

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